Kunst im Autohaus 2021

Wenn die Kunst den glänzenden Limousinen und agilen SUVs mal kurz die Show stehlen darf, dann heißt es: Vernissage im Autohaus – für KUNST IM AUTOHAUS!

Was verbindet Mobilität und Kunst? Beide prägen unseren Alltag, sie machen Freude, sie bereichern, sind aus unserem modernen Lifestyle nicht wegzudenken. Da wie dort geht es um Stil, Farbe, Form, Schönheit, Kraft, Energie. Beide wecken Emotionen und lassen uns miteinander ins Gespräch kommen – und: Der hochmoderne Czeczelits Automegastore bietet fantastische räumliche Möglichkeiten für eine großzügige Präsentation – Ausstellungs- und Performancefläche für die neuesten Autos UND aufregende Kunst! Besuchen Sie uns, genießen wir gemeinsam!



Der Rock-Star mit dem Music-Car

Tom Lohner setzt den Jaguar E-Pace mit seiner unverwechselbaren Interpretation von Größen der Popkultur „spacig“ in Szene.

US-SUNSHINE-ROCKER AUS GOOD OLD AUSTRIA ...

So betitelt sich der 1982 in Bruck an der Mur geborene und teilweise in Florida aufgewachsene Künstler gerne selbst. Als aufstrebender Star der Kunstwelt sorgt er mit seinen fantasievollen Darstellungen der Popkultur für Furore. Dabei sei die Leidenschaft „die wichtigste Zutat in jedem künstlerischen Prozess“, so der Künstler. Ob CD-Cover-Gestaltungen u.a. für Andreas Gabalier, eine gemalte Hommage an die legendäre Band OPUS oder eben der Music-Jaguar für „Kunst im Autohaus“ im Czeczelits Automegastore – Lohners Malstil steht für eine erfrischende, futuristische Ästhetik.

Auf dem Jaguar setzt er die Gesichter von Alicia Keys und Bono von U2 abstrakt in Szene, inspiriert aus dem Art Deco, dem Industrial-Style und der Walt Disney-Welt – mit einem Schuss Cyberpunk! Dieser spielerische Ansatz und die technische Exzellenz seiner Arbeit werden inzwischen international gefeiert und preisgekrönt. Bei den jüngsten Ausstellun- gen mutierte der „Musik-Jaguar“ zur gefragten Selfie-Station, „jeder wollte sich mit dem coolen Jaguar fotografieren“, so Tom. Er hat eben Star-Appeal, wie Lohner selbst, der seit 2015 „ein stolzer selbstständiger Künstler“ ist.




Über die Liebe zu künstlerischen Zwischentönen

Rhea Uhers vielschichtiges Werk ist von mitreißender Symbolkraft! Der Ford Galaxy stand Modell.

KUNST WAR EINFACH IMMER DA ...

Sie war immer wesentlicher Teil ihres Lebens, erzählt die gebürtige Münchnerin, die Kunstgeschichte studierte und seit 1992 in Markt Piesting lebt und arbeitet. Nachdem Theorie nie „ihr Ding“ war, begann Rhea Uher über Kohle- und Pastellzeichnungen die Malerei auf ganz praktischem Weg für sich zu erobern. Ihr Interesse gilt den Geschichten unter der Oberfläche, den Doppel- und Mehrdeutigkeiten, „dem Dahinter- und Darunterliegenden, der Kehrseite einer Information, die wie ein Hintergrundrauschen mitläuft“, so die Künstlerin.

Obgleich die Malerei den roten Faden ihres Œuvres bildet, verlässt sie diesen immer wieder, um sich aus reinem „Spaß an der Freude“ mit Ob- jekten und Skulpturen zu beschäftigen. Beispielhaft dafür stehen ihre „Fliegenden Objekte“ und ihre „Wächterfiguren“ – ein „künstlerischer Ausgleichssport zur Zweidimensionalität der Leinwand“, wie sie sagt. „Ich schöpfe da aus einem besonderen Fundus und verwende abgelebte oder übriggebliebenen Holzteile, die mir eine Geschichte erzählen.“ Kurzum: Rhea Uher gestaltet mit spielerischer Kreativität eine Galaxie der Farben und Formen, in die man liebend gerne eintaucht.



Wie DESEI Couture Stil neu definiert

A perfect Match: Karin Weinholds exklusive Mode trifft auf die Eleganz der „Giulietta“ von Alfa Romeo.

ZEITLOSE EINZIGARTIGKEIT ...

Mit diesen zwei Worten bringt Designerin Karin Weinhold die Essenz ihrer Mode auf den Punkt. Einzigartig ist auch der Werdegang der Steirerin mit Wohnsitz in Niederösterreich. Sie absolvierte die Modeschule Wiener Neustadt, studierte Film und Geschichte, arbeitete als Redakteurin beim ORF – und hat immer für sich genäht. Als Gräfin Herberstein Gast in einer Sendung war, sprach diese sie an, ob sie auch für sie entwerfen könne – für Karin Weinhold der Startschuss in das Wagnis Selbständigkeit. Noch keine Sekunde hat sie es bereut.

Aber wie arbeitet sie? Ferndiagnosen sind nicht ihr Ding. Sie muss den Menschen sehen, erleben! Die Entwürfe müssen vorteilhaft und typgerecht sein. „Wenn dann bei der ersten Anprobe die Augen zu strahlen beginnen – dann liebe ich meinen Job umso mehr. Technisch auf Maß aber auch Emotion auf Maß“, so liebt es die Spezialistin für Maßgeschneidertes. Dabei entstehen wandelbare Einzelstücke – was auch für die begehrten DESEI Taschen gilt. Ein Jahr lang hat sie am Basismodell getüftelt, um alle gewünschten Features wie verstellbare Henkel, ja sogar ein Innenlicht, in die perfekte Form zu integrieren. Wahre Schmuckstücke, feinstes Leder – alles von Hand genäht! Alles DESEI eben!



Kraftvoll mit Motor und Säge

Reinhard Sandhofers Holzskulpturen & der „Defender“ bilden eine Symbiose voller Power und Strahlkraft.

WENN SPIRITUALITÄT FORM ANNIMMT

Am Anfang steht die Skizze, dann folgen bis zu 40 weitere Stunden Arbeit für eine Zwei-Meter Skulptur mit Elementen, die in diverse Richtungen versetzt sind und dadurch Perspektiven aufzeigen. „Durch die Abstufungen entstehen viele Horizonte, die Hoffnung und eine gewisse Unendlichkeit symbolisieren. Sie regen an, über das eigene Sein nachzudenken“, so Sandhofer. Seit einigen Jahren widmet sich der Künstler vorwiegend der Arbeit mit Holz. „Ähnlich wie das Leben einen formt, forme ich die unbearbeiteten Holzstücke, manchmal mit großen Werkzeugen, dann wieder mit feinen. Dabei hat jede Bearbeitung eine Auswirkung, die die ganze Skulptur verändert.“ Seine Augen leuchten, und es ist klar, dass die Kunst sein Motor ist und neben vielen Aufgaben im Kulturbereich eine wahre Herzensangelegenheit.

Geboren 1950 in Neunkirchen, ist Sandhofer seit 2003 Betreiber des „Ateliers im Tal“ in Schrattenbach, langjähriges Mitglied im Mödlinger Künstlerbund und der Berufsvereinigung der Künstler Österreichs Steiermark, zudem Mitinitiator der Kulturinitiative Schneebergland. Seit 1979 zieren zahlreiche Einzel- sowie Gemeinschaftsausstellungen im In- und Ausland seine Künstlervita, ebenso Kulturprojekte, Viertelfestivals, Schulprojekte und Bildhauersymposien.



Collagierte Aspekte

Wilhelm Singer arbeitet mit spezifischen historischen Konstellationen: Interdisziplinäre Betrachtungen im Zeitrahmen vom Ford Modell A, 1928, bis zum Kuga Plug-In-Hybrid, 2021.

KLEINE MELODIEN, VORGESCHICKT ZUR NEUBESCHREIBUNG UND DISPOSITION VON SZENISCHEN MOMENTEN

1965 in Wien geboren, gelernter Lithograf, seit 1992 freischaffend, nach 12 Jahren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt Berlin/Potsdam mit parallelen internationalen Kooperations- und Studienaufenthalten wieder in Wien – Auszüge aus der Vita des Wilhelm Singer. „Meine performativen Umsetzungen agieren mit vorhandenem erzählerischem Potenzial und arrangieren sich neu dialogisch im Raum. Literarische Randinformationen – Figuren losgelöst aus ihrer öffentlichen Wahrnehmung – bilden den Grundriss der raumfüllenden multimedialen Arbeiten.“

Konkret: Wir befinden uns in einer Broadcast-Station aus den 1930er- Jahren. Diese arbeitet hier – entgegen ihrer Funktion als Sender – als Empfänger. „Der Besucher erlebt fiktive wie historische Momente – zeitlich dekonstruiert. Klanginstallationen verschmelzen mit analogen Lebensgeschichten“, so Singer. Es ist eine freie Konstruktion von Fragmenten, mittendrin der Besucher als Mitreisender.

Singers multimediale Arbeit Am Wegrand mit Madame Apoyer – Ein merk- würdiges Abenteuer eines pünktlichen, zuverlässigen und keineswegs aufsässigen Hörers ist eine Reise, die performativ an internationalen Orten aufgeführt werden wird. Passagen davon machen auch im Czeczelits Automegastore Halt.